#38 Zwischen Fürsorge und Unsicherheit: ängstlichen Eltern in der Kita begegnen

Shownotes

In dieser Folge geht es um unsichere und ängstliche Eltern in der Kita und darum, wie pädagogische Fachkräfte professionell, wertschätzend und klar mit ihnen umgehen können. Inke Hummel erklärt, wie sich elterliche Angst zeigen kann, zum Beispiel durch Rückzug, viele Sorgen oder stark kontrollierendes Verhalten. Außerdem geht es darum, wann Fürsorge hilfreich ist, wann sie Kinder in ihrer Entwicklung einschränken kann und wie Fachkräfte Eltern behutsam begleiten können. Besonders praxisnah wird besprochen, wie Bring-Situationen, Trennungsängste und sensible Kinder differenziert betrachtet werden können.

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00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast Episode, wie schön dass ihr wieder eingeschaltet habt.

00:00:05: Heute geht es um das Thema Fürsorger und Unsicherheit bei Eltern also Ängstlichkeit von Eltern in der Kita.

00:00:12: Wie können wir auf sie zugehen?

00:00:14: Was sind die Gründe?

00:00:17: was sind die Hintergründe?

00:00:18: wie können wir sie unterstützen?

00:00:20: wo kommt das überhaupt her?

00:00:23: Ich freue mich unglaublich Dass heute Inge Hummel hier ist.

00:00:27: Wir kennen uns auch schon ein bisschen auf jeden Fall und ich schätze ihre Arbeit sehr, was das Thema Ängstlichkeit Unsicherheit Schüchternheit angeht.

00:00:38: Aber eben auch die Ängsligkeit und Unsicherkeit von Eltern.

00:00:43: Und ich mag Inke einmal kurz vorstellen sie ist Pädagogen und macht ja lange Jahre schon Familien- und Elternberatung zu den Themen und hat einfach viele Radgeber- und Kinderbuch, Kinderbücher geschrieben wie zum Beispiel.

00:00:59: Den Mönkel, die Upsbüche... Und nicht so streng, nicht so eng mein wunderbar schichtendes Kind!

00:01:06: Meine Angst, deine Angst und vielmehr ganz viele verschiedene Bücher.

00:01:11: also ich könnte jetzt noch eine ganze Reihe aufzählen mache ich aber nicht.

00:01:17: Und genau du bist vor allen Dingen auch in der Fachberatung tätig für pädagogische Fachkräfte.

00:01:24: Für Einrichtungen, also pädagogische Einrichtung aber auch Unternehmen und freue mich auch ganz besonders dass Du bald bei dem Maus Radio wahrscheinlich zu hören sein wirst fürs WDR Genau, bist Referenten eben für die verschiedenen Themen wie zum Beispiel eben Angst, Schüchternheit und Temperaments bezogene Pädagogik.

00:01:47: Und sage erstmal Hallo Inge!

00:01:49: Wie schön, dass du da.

00:01:50: Hallo Guten Morgen und vielen Dank für diese Einführung.

00:01:58: Wie würdest du denn Eltern beschreiben, die so ängstlich sind?

00:02:33: Woran erkenne ich die denn?

00:02:36: Also Angst zeigt sich auf zwei Arten sehr deutlich.

00:02:41: Das eine ist meistens so dieses Typische, was wir auch damit verbinden dass jemand sehr zurückgenommen, sehr gehemmt ist, sich nicht traut zu sprechen etwas einzufordern oder so.

00:02:52: Auch das gibt es ja bei Erwachsene noch.

00:02:55: Eine andere Angst ist nicht immer sofort auf den ersten Blick zu erkennen merkt man meistens daran, dass Eltern sehr kontrollierend sind.

00:03:04: Also Menschen mit Angst?

00:03:07: Da kann man sich das immer so vorstellen die gehen wie auf dem Boden der sehr wackelig ist und deswegen müssen die außen rum sich einen Rahmen schaffen an denen sie sich festhalten können.

00:03:15: Und das funktioniert über Kontrolle bis hin im schlimmsten Fall bei einer Angststörung hin zu Zwingen, die man so entwickelt.

00:03:23: aber ganz allgemein im Alltag kann man sagen da ist viel Kontrolle und die kann manchmal sehr deutlich sein, dass Eltern nicht zulassen, dass das Kind bestimmt wie hoch der Reißverschluss zugemacht wird oder so.

00:03:36: Manchmal kann die aber auch wieder ein bisschen versteckt sein, denn auch in einem ganz liebevollen Säuselnden immer nicht auf den Baum.

00:03:44: Kann ja Kontrolle stecken!

00:03:47: Das ist gut.

00:03:47: wenn man diese Brille an hat welche Eltern wirken sehr kontrollierend?

00:03:53: auf ihr Kind, dann hat man mich alle mit im Blick.

00:03:56: Nicht nur die, die offensichtlich sehr ängstlich und gehemmt sind.

00:04:01: Also offensichtlich wäre jemand der sowieso vielleicht schüchtern wirkt oder was wären so Merkmale?

00:04:14: Ängstlichkeit zeigt

00:04:16: vielleicht auch, dass jemand sehr deutlich immer gleich so bedenken hat.

00:04:20: Wahrscheinlich merkt man es schon direkt in der Eingewöhnung ob das alles gut ist was ich hier mache, ob mein Kind das schafft.

00:04:27: So viel Zweifel oder so können da drinnen sein.

00:04:30: denn Angst bedeutet eben vor allem bei Erwachsenen das im Kopf viel passiert und da ist es so.

00:04:38: eine gesunde Angst wäre Achtung!

00:04:41: Überleg mal, oh das könnte sein.

00:04:43: Da bereite ich mich drauf vor.

00:04:44: und eine Angst die zu krass ist, die hört im Grunde nicht auf da kommt noch ne Schleife und noch ne schleife.

00:04:50: Das könnte passieren das könnte ja auch noch passieren.

00:04:52: was machen wir denn dann?

00:04:53: Und so und dann komme ich vielleicht gar nicht so richtig ins handeln weil ich so in diesen Erwartungsängsten stecke.

00:05:02: Okay also so einfach ganz viele bedenken ganz viel Grübeln vielleicht auch was passieren könnte so Horrors Szenarien vielleicht auch ausmalen.

00:05:13: Und auch wahrscheinlich ängstlich im Kontakt, ne?

00:05:15: Vielleicht auch mit Fachkräften das dann ja die Fachkräfte nicht so angeguckt werden oder also sowas könnte ja auch einfach auch direkt ein ängsterliche Persönlichkeit darstellen.

00:05:28: Was sind denn so?

00:05:29: wo würdest du sagen Was sind so bestimmte Situationen, wo diese nicht so offensichtlich ist oder bestimmte Handlungsweisen von Eltern?

00:05:38: Du hast gesagt ein bisschen das Überbehütende.

00:05:42: Wie zeigt sich das denn?

00:05:43: Das zeigt sich für mich wenn ich es ganz einfach sagen will häufig darin dass den Kindern normale Lebensherausforderungen nicht zugemutet werden.

00:05:54: Wenn ich da Brandenke an meinen Austausch mit Fachkräften in Fortbildung, dann erzählen die immer ganz viele Situation.

00:06:01: Und dann sind das wirklich so simple Situation wie ich müsste dich heute eigentlich mal eine Viertelstunde später abholen und das Kind weint und sagt nein.

00:06:10: Oh Gott nee!

00:06:10: Dann krieg es irgendwie anders hin.

00:06:13: So war's zum Beispiel oder ein ganz intensives Beispiel war für mich Mutter.

00:06:21: die brachte ihr Kind mit dem Auto in die Kita und das war im Winter, da war so ein Eis Zapfen am Außenspiegel.

00:06:28: Und der ging während der Fahrt ab... ...und das Kind konnte sich nicht beruhigen.

00:06:32: und dann ist die Mutter zu Fuß den Weg zurück gelaufen hat diesen Eis Zapfengesucht weil sie dem Kind dieses Gefühl nicht zumuten konnte.

00:06:40: Also solche Situationen können ganz kleine sein aber es kann auch solche sein wo Menschen von außen sehr deutlich merken, dass.

00:06:47: ich glaube das ist jetzt ein bisschen too much.

00:06:50: Aber da ist eine Ängstlichkeit, einen Versuch von Kontrolle eben auch ne Konfliktscheue mit verbunden dem Kind etwas zuzumuten diese ganz normalen Dinge die im Leben dazu gehören und die ja fürs Lernen wichtig sind.

00:07:06: Diese auch unangenehmen Momente

00:07:09: Ja genau was an was liegt es also?

00:07:12: du sagst Ein Punkt ist auf jeden Fall, dass man diese Gefühle nicht gefühlt

00:07:17: werden wollen

00:07:19: oder... Also was können so mögliche Gründe sein?

00:07:25: Das kann natürlich auch sehr unterschiedlich sein.

00:07:29: Ich finde immer ganz allgemein gefasst kann man sagen da ist eine Unsicherheit in den Eltern und die kann unterschiedlich aussehen.

00:07:36: vielleicht rührt sie auch noch aus deren eigener Kindheit her.

00:07:40: Vielleicht sind die aber auch sehr unsicher Dadurch, dass zum Beispiel die Partnerperson es ganz anders macht und sie wissen nicht so richtig.

00:07:49: Was ist jetzt in Ordnung?

00:07:50: Vielleicht sind die unsicher durch Dinge, die Sie gelesen haben.

00:07:55: Habe ich auch viel in einer Beratung wirklich das Social Media was Macht mit Eltern und verunsichern kann.

00:08:03: Häufig ist es aber wirklich dieser... Also dieses Bemühen!

00:08:08: Und das finde ich ist so wichtig zu sehen.

00:08:10: Es ist häufig ganz lieb gemeint was dahinter steckt.

00:08:14: Dieses Bemühen um.

00:08:15: ich will nicht, dass mein Kind sich so fühlt wie vielleicht damals oder überhaupt nach wie man früher mit Kindern umgegangen ist.

00:08:21: Ich will das anders machen, weil das mein Kind sieht, dass das partizipiert an Entscheidungen und so und das kann halt manchmal ein bisschen übers Ziel hinaus schießen.

00:08:31: Dass dann so ein Gefühl entsteht eigentlich Ja darf ich gar keinen Konflikt und gar keine unangenehmen Gefühle an dieses Kind dran lassen.

00:08:42: Ich mache alles damit es nicht passiert, in ganz vielen Bereichen klappt das super und ist auch irgendwie noch okay?

00:08:49: Es ist ein gutes Verwöhnen was wir bitte heute machen dürfen.

00:08:55: aber das kann eben durch dieses Überszielen ausschließen einen Ungutes verwöhnen werden mit dem ich dem kind unserer Beziehung und auch meinen eigenen Kräften im Weg stehe.

00:09:07: Woher weiß ich denn als Eltern, ob ich übers Ziel hinaus schieße?

00:09:11: Das würde jetzt bei mir auch eine Unsicherheit auslösen.

00:09:15: Wo ist das denn?

00:09:17: Gut es gibt... Ich glaube wenn man in die Geschichte guckt darum bemühen sich ja auch Elternratgeber schon seit eh und je diese Mitte irgendwie zu finden.

00:09:30: Deswegen heißen ja deine Bücher nicht so streng oder eng usw.. Woher weiß ich das denn?

00:09:38: Wie kann ich mir da mehr Sicherheit verschaffen.

00:09:42: Also erstmal finde ich immer wichtig zu sagen, diese Mitte ist total breit.

00:09:46: Dann gibt es ganz viel wie Mitte sein kann und wo ich mir keine Sorgen machen muss, wo auch dazugehören darf dass ein Tag mal so läuft und einer so... Das ist echt normal.

00:09:58: Ich merke es im Grunde dann wenn ich merke Es geht uns nicht gut Wenn Ich mich total überfordert fühle, oder wenn ich den Eindruck habe das Verhalten meines Kindes ist irgendwie auffällig kontinuierlich eben nicht nur mal wo ich mir noch erklären kann wo es herkommt sondern so grundsätzlich ist eine starke Reibung ein starker Leidensdruck für uns als Familie da.

00:10:23: Dann ist es sinnvoll mal hin zu gucken ob ich in irgendeine Richtung übers Ziel hinaus schieße.

00:10:29: Es muss ja gar nicht nur das ängstliche verhalten sein es kann auch in einer anderen Richtung gehen.

00:10:33: Aber das wäre so der Punkt.

00:10:34: Und dann kommen Eltern beispielsweise zu mir in die Beratung oder manchmal kommen auch Fachkräfte und sagen, wir haben hier eine Familie.

00:10:42: kann man mal miteinander überlegen ist es too much?

00:10:45: Oder schätzen wir das falsch ein?

00:10:47: Dann gucke ich tatsächlich immer gerne mit diesem Begriff des Verwöhnens hin weil der ganz gut helfen kann.

00:10:54: Und so hab ich ihm schon gesagt, es gibt sinnvolles Verwöhnen wo man einfach sagen darf heute war's anstrengend und jetzt können wir uns mal was.

00:11:01: oder ich habe die Kraft.

00:11:04: Ich lese meinem Kind immer fünf Geschichten abends vor.

00:11:07: Meine Mutter hat das nie gemacht oder sowas.

00:11:09: Das darf alles da sein aber wird ein ungutes Verwöhnung entweder wenn ich kontinuierlich über meine Grenzen gehe als Eltern teilen.

00:11:19: Das heißt nicht Mal oder eine Phase weil zweites Kindes geboren worden und dann mache ich mal wieder bisschen enger oder so sondern kontinuierlich trage ich mein kind obwohl ich schon Bandscheibenvorfall habe oder sowas also dass man wirklich ein bisschen hinguckt.

00:11:36: Ich mach das aus einer Ängstlichkeit heraus, und irgendwann merke ich schon in mir es wird auch eine Aggression.

00:11:43: Weil ich nämlich kontinuerlich über meine Grenzen gehe.

00:11:46: Das ist so ein guter Warnhinweis.

00:11:47: und auf der anderen Seite ist es ungutes Verwöhnen Wenn ich dem Kind in seiner Entwicklung im Weg stehe, kontinuierlich.

00:11:55: Also wenn Ich verhindere dass es zum Beispiel Konfliktbewältigung lernt oder das ist mit Herausforderungen alleine klar kommen kann wenn ich immer einspringe und immer vielleicht Mit meinem kind schuld im Außensuche.

00:12:10: Das ist für mich auch so eine klassische Beobachtung die ich mache Die Lehrkraft

00:12:16: ist schuld.

00:12:17: Die hat aber

00:12:17: auch zu schwere Sachen aufgegeben oder so, dass viel ins Außen gedrückt wird.

00:12:22: Das sind Bereiche wo ich das erkenne und natürlich kann ich das als Eltern vielleicht nicht immer gut einschätzen.

00:12:30: Und dann brauche ich jemanden von außen der mit mir drauf guckt und mich dabei unterstützt.

00:12:34: und es kann eine Fachkraft in einer Einrichtung sein Es kann auch eine Familienberatung sein.

00:12:38: extern die mal hinschaut Stehe ich meinem Kind in der Entwicklung im Weg.

00:12:43: Was müsste eigentlich passieren mit diesem Kind, das jetzt fünf Jahre alt ist und das als Temperament mitgebracht hat?

00:12:51: Und die Herausforderung im Leben schon hatte.

00:12:54: Wie müsste ich das jetzt gerade stärken?

00:12:55: Wo müsste ich vielleicht ein bisschen Handschubsen loslassen und tu es nicht?

00:13:00: Das wäre dann so der Blick!

00:13:03: Ja... Ich stelle jetzt mal eine ganz persönliche Frage weil mich die jetzt schon seit längerer Zeit total umtreibt Und zwar es gibt ja einfach Momente in Schulen oder in Kitas, da passiert Adultismus.

00:13:18: Also das heißt eine Lehrkraft sagt Dinge die einfach nicht okay sind ne?

00:13:24: Das wissen wir heute ja im Sinne der Kinderrechte des Kinderschutzkonzepts und so weiter.

00:13:31: Ich frag mich dann manchmal Wenn ich da einschreite als Mutter und sage hey, ich möchte gern mit der Lehrkraft sprechen.

00:13:39: Ich möchte gerne darüber sprechen.

00:13:44: Ist das dann schon sozusagen Herausforderung abnehmen?

00:13:48: Weil ich das schon wichtig finde dass wir da eine Art diskriminierte Gruppe die ja auch eine Art von Unterstützung braucht weil so und das finde ich nämlich Da beginnt es ja schon, dass ich dann so denke ist das jetzt schon.

00:14:07: Also nehme ich dem Kind schon diese Herausforderung ab damit eben umzugehen und sagen wir Das Leben ist ebenso und du musst eben damit umgehen lernen oder Sagen wir das ist ja eine Diskriminierungsform Und die muss aufgeklärt werden und da braucht auch Erwachsene die da unterstützen.

00:14:25: also ich spreche nicht von von massiven Grenzverletzung wie der Lehrer hat mein Kind am Arm gezogen oder sowas sondern halt.

00:14:37: Ja, dass das was eigentlich schon immer üblich war bisher Dass das Kind vor die Tür gestellt wurde dass das Kind eine Art von Strafe erfahren hat die halt eigentlich jetzt schon Generationen normal war und dann spreche ich das an Und gehe dann hin und gehen mit dem Lehrer oder der Lehrern ans Gespräch.

00:14:56: ist das dann schon überbehüten?

00:15:00: Ich finde wichtig, dass wir schon im Kindergartenalter mit den Kindern zu solchen Themen in Beziehung gehen sollten.

00:15:10: Das heißt auch mit einem drei oder vierjährigen muss ich nicht sofort losziehen sondern ich kann erst mal gucken was sagt mein Kind?

00:15:19: Was fühlt meinen Kind?

00:15:22: Kann ich dem einordnen, was da passiert ist?

00:15:24: Da sind nämlich Kinder, finde ich häufig sehr früh Ähm, sehr klar.

00:15:29: Weil die verstehen können was ist fair?

00:15:31: Was ist nicht fair?

00:15:32: Die können auch manchmal verstehen was ein schlechter Tag ist und was nicht so'n schlechter tag ist und so.

00:15:36: ne also solche dinge dass man an der realität des kindes entlang was kann das schon umsetzen erst mal über diese situation spricht bevor man losrennt Und dann immer mehr auch schaut was möchtest du denn?

00:15:49: Möchtest Du mal dass ich mit der frau sowieso spreche oder nicht?

00:15:55: Ist es für dich okay wenn ich mal der Mutter von deinem Kumpelsprecher, wie die das so sieht.

00:16:01: Dass man die Kinder ein bisschen mit einbezieht gerade in solchen Stellen wo man sagt Das ist jetzt nichts wo ich unbedingt sofort eingreifen muss sondern dass man erstmal so'n bisschen vorfüllt und das Kind involviert Und grade wenn es dann vielleicht ab dem Vorschulalter schon aber auch Grundschulkinder sind kann man ja auch sagen Möchtest du, dass ich dich unterstütze?

00:16:22: möchtest Du selber was machen?

00:16:23: Sollen wir vielleicht mal überlegen, was du sagen könntest zu der Lehrkraft in so einer Situation oder zur Betreuungskraft im Nachmittagsbetreuung?

00:16:33: Die Kinder aber damit einbeziehen.

00:16:34: Das finde ich so wichtig.

00:16:35: und dann muss man so'n bisschen schauen.

00:16:38: an welcher Stelle sage ich meinem Kind Okay, ich sehe das Du nicht möchtest dass ich da hingehe?

00:16:42: Ich finde aber ich muss Da habe ich eigentlich keine Wahl.

00:16:47: Und jetzt informiere ich dich darüber, dass sich das regeln muss.

00:16:50: Oder ist es eben eine Stelle wo ich sage okay Dann ordnet für dich das ein, dass es nicht in Ordnung ist.

00:16:56: Aber ich regle es nicht für dich.

00:16:58: Ist auch legitim.

00:16:59: Das muss man dann so ein bisschen aushandeln wie das Gefühl auch ist.

00:17:06: Weil es natürlich so ist, dass den Kindern immer wieder begegnen wird und man auch nicht jeden Kampf kämpfen kann, finde ich nach... Ich weiß gar nicht, wie viele Jahre Kita und Schule ich inzwischen bei meinen drei Kindern begleitet habe.

00:17:19: Wir haben noch zwei Jahre, da sind wir durch mit dem Thema.

00:17:23: Aber ich denke so würde es angehen und dann ist das nicht überfür sorglich, sondern ich finde es immer sehr beziehungsorientiert.

00:17:38: pieks das an, ich finde das absolut nicht in Ordnung was da geht.

00:17:41: Aber ich leg's erst mal meinem Kind so hin und wir gucken was machen wir daraus?

00:17:44: oder der ganzen Familie?

00:17:46: Das kann ja auch wertvoll sein wenn alle mal so mitsprechen.

00:17:48: manchmal hat man ein Kind das sagt wow die Frau sowieso die kann ich auch nach erinnern irgendwie Ja dass es so irgendwie sinnvoll wird.

00:17:56: Also ist das so ein bisschen dieses Dass sich nicht losspringe um alles plötzlich also einfach nur um dass ich das selber nicht spüren muss ungefähr sondern eigentlich so dieses Innerhalten und erst mal nicht zu überdramatisieren.

00:18:13: Und erstmal ja, so eine innere Stopptaste und dann nach ein zwei Tagen zu gucken was ist wirklich notwendig?

00:18:20: So höre ich das so ein bisschen raus.

00:18:23: Wahrscheinlich ängstliche Eltern würden sofort los sprinten und so kann man es so sagen.

00:18:31: also die die nicht total gehemmt sind Auf jeden Fall.

00:18:35: Also bei Eltern, die total gehemmt sind habe ich schon gehabt dass sie in so einer Situation gleich denken okay wir müssen die Kita wechseln oder die Schule oder so.

00:18:44: also das dass das gleich so groß wird und in so ein Vermeidungsverhalten geht ist ja auch sehr mit Angst verknüpft.

00:18:50: aber bei den anderen genau.

00:18:51: es ist häufig so'n.

00:18:53: da haben wir leider in der Presse solche Begriffe wie Helikopter- oder Rasenmähereltern die ich immer ganz fürchterlich finde weil das gleich mit so einem Etikett ins Haus fällt die Eltern erstmal wahrnehmen und möchte, dass sie sich selber wahrnehmen.

00:19:06: Und wir dann dran arbeiten können.

00:19:08: Da versuche ich solche Etiketten zu vermeiden.

00:19:10: aber das ist was im Grunde das verbindet.

00:19:13: ist dieses wirklich aus dem Weg räumen?

00:19:15: Ich räume das aus dem weg für dich weil ich es nicht aushalten kann.

00:19:20: Dass es dir gerade nicht gut geht, dass du in einer schwierigen Situation bist Das ist ja etwas was wir Menschen alle lernen dürfen und unterschiedlich gut können.

00:19:32: Zeit mitbringen, in der sie da sind und in der wir dran arbeiten bis wir das Gefühl haben diese Krise haben wir überwunden.

00:19:40: Das ist ja schwierig für viele Menschen das auszuhalten.

00:19:44: Da finde ich so wichtig als Fachkraft... In so einer Situation so sehr ich das Verstehen kann mit dem Eis zapfen Beispiel dass man innerlich die Augen verdreht oder gleich so denkt Also hat so Vorurteile.

00:19:58: Da ist es wichtig, dass wir so professionell sind und das registrieren bei uns.

00:20:01: ich verdrehe die Augen.

00:20:04: Und mich zurücknehme und versuche diesem Elternteil die Hand zu reichen und zu sagen lassen sie uns mal dahinter gucken.

00:20:13: Lassen Sie uns mal wahrnehmen was ist denn da los?

00:20:15: Wovor haben Sie Sorge?

00:20:18: Was treibt sich da an... Dass sie jetzt schon hier stehen und dass das so groß gemacht wird.

00:20:25: Ich sehe, dass ihnen das ganz viel macht aber lassen Sie uns mal das genauer angucken.

00:20:31: Das finde ich so wichtig!

00:20:32: Das ist ja das, dass wir an der Stelle in ein Team kommen... ...und nicht die Eltern heimlich verlachen im professionellen Team und gegen die Eltern gehen.

00:20:46: Ja, also das passiert ja schnell und das merken die Eltern sofort.

00:20:52: Und es wird wahrscheinlich diese Ängstlichkeit noch verschärfen und unterstützen weil dann ja noch weniger Vertrauen da sein kann und noch weniger Kontrolle letztlich.

00:21:05: Das wird das wahrscheinlich eher verschärft.

00:21:10: Lass uns doch mal gucken was... können Fachkräfte tun.

00:21:14: Also wenn sie eben merken, also so ein Klassiker ist ja auch Kinder wollen nicht in die Kita und dann sind Eltern... Die habe ich zum Teil auch in der Beratung.

00:21:28: was mache ich denn?

00:21:30: Und dann würde ich sagen ängstliche Eltern sagen oh nein mein Kind will nicht in den Kita.

00:21:35: das ist ja ganz schlimm da wahrscheinlich und dann geht es kind eben auch nicht.

00:21:40: dann werden Vermeidungstendenzen unterstützt.

00:21:45: Und sagen wir mal, das kriege ich jetzt mit als Lehrkraft.

00:21:52: Als Kita-Fachkraft kriegte es mit, dass Eltern damit hadern und immer wieder das Kind zu Hause bleibt und dann wieder kommt und dann zu Hause bleiben.

00:22:05: Der eigene Eindruck als Fachkraft ... ist, dass es dem Kind gut geht in der Einrichtung.

00:22:11: Ich bin dann da muss man immer noch mal differenzieren.

00:22:13: also wenn's ein kind wirklich nicht gut geht muss man da auch anders hinschauen.

00:22:17: so.

00:22:17: aber Wenn ich wirklich das geführe in der einrichtung geht diesem kind total gut.

00:22:22: Das kann mit den stressoren gut umgehen das ist in der wahrnehmung nicht zu sensibel und das ist insgesamt ziemlich gut machbar.

00:22:30: und irgendwie ist es dennoch so, dass die Eltern immer wieder berichten, das geht will nicht in die Kita und dann haben wir's eben auch zu Hause gelassen.

00:22:37: Dann könnte ich ja jetzt die Augen verdrehen als Fachkraft.

00:22:42: was wäre jetzt eine hilfreiche?

00:22:45: Du hast das gerade schon ein bisschen angedeutet aber vielleicht können wir das noch mal explizit machen.

00:22:52: Was kann ich tun?

00:22:54: Also, da finde ich ganz wichtig.

00:22:56: Ich arbeite ja noch in einer sozial-pediatrischen Praxis mit auch als Elternberatung für Familien, deren Kinder da wirklich in der Diagnostik sind.

00:23:04: mit einer großen Thematik und Trennungsengstlichkeit ist im Kitaalter das Thema was wir haben und wo wir wissen wenn es da nicht gut bebeltigt wird dann kann das lange prägen.

00:23:19: deswegen ist es so wichtig dass wir da gute Konzepte haben dafür.

00:23:24: Es ist ein bisschen schwierig für mich, wenn ich jetzt Kita-Fahrkraft bin und ich sehe so eine Dynamik von außen ohne psychiatrische Diagnostik zu entscheiden.

00:23:36: Ist das ne echte Angst?

00:23:39: Also spürt das Kind wirklich innerlich großes Drama.

00:23:45: Ich bin allein, ich bin überfordert Mein Körper reagiert, mein Kopf wird nicht still.

00:23:50: Ist es eine echte angst?

00:23:52: Oder ist es im Grunde eine Beziehungsstörung, wo Eltern vielleicht auch so doppelt Botschaften aussenden.

00:24:01: Eigentlich stresst mich das hier mit dir aber ich kann nicht anders als auf deine Nähesuche eingehen und so.

00:24:08: also da gibt's ganz viele verschiedene Konstellationen.

00:24:12: Das können wir ohne psychiatrische Diagnostik nicht genau entscheiden.

00:24:16: Und trotzdem können wir mit all diesen Familien sehr ähnlich umgehen.

00:24:22: Wenn wir merken, das Kind kommt an und nachdem es die Schwelle geschafft hat geht's ihm gut.

00:24:30: Dann haben wir eine gute Handhabe.

00:24:32: wenn das nicht der Fall ist dann würde ich immer sagen wir holen noch jemand anderen dazu schicken die Eltern nochmal weiter dass da auch medizinisch draufgeguckt wird.

00:24:41: Ist da was zu diagnostizieren oder was auch immer.

00:24:44: Aber wenn es dem kind gut geht dann können wir davon ausgehen das ist entweder eine Beziehung Angstbewältigungsthematik ist, die mit dieser Hemmschwelle zu tun hat.

00:24:57: Und da es wichtig mit den Eltern hinzuschauen, wovor haben sie denn Angst?

00:25:03: Das mache ich in der Beratung auch und das ist meistens dieses geht meinem Kind gut in eine Einrichtungen.

00:25:10: schafft es diese Trennung von mir.

00:25:12: wie traurig ist es denn dann lege ich nachhaltig irgendwie unsere Bindung in Schutt und Asche damit den Eltern erstmal ins Gespräch zu kommen, um wirklich zu schauen.

00:25:25: Wir machen hier jetzt mal ein klares Setting, dass du in eine Sicherheit kommst.

00:25:29: dieser Ort ist ne Jahrumgebung.

00:25:31: Im Kind fällt es schwer her anzukommen aber das ist ja gerne, das hat Beziehungen aufgebaut zu erwachsenen und zugleich altrigen.

00:25:38: Das kann das gut schaffen im Feld.

00:25:40: nur diese Trennung im Moment schwer.

00:25:43: Und wenn Eltern in diese Sicherheit kommen dass das eigentlich nichts Schlimmes ist, was sie ihrem Kind da antun.

00:25:50: Dann können wir konzeptionell reingehen.

00:25:54: wie muss dieser Morgen aussehen damit es für alle gut zu schaffen ist?

00:25:58: und da ist klar und kurz tatsächlich die Variante der Wahl.

00:26:03: also eher in eine Klarheit rein gehen wenn die Eltern nämlich sagen können ich helfe dir, dass du ja gut ankommst an diesem Ort der total schön ist für dich indem ich mich schnell verabschiede Und nicht noch eine Schleife, noch ne Schleifepfahre.

00:26:18: Weil ich weiß das wird mit keiner Schleipe besser!

00:26:21: Dann kann die in dieser Haltung sehr klar und sehr ruhig sein und im Grunde kann das Kind an diese Ruhe andocken um es zu schaffen.

00:26:28: Das ist was die eine Säule des Konzepts ausmacht.

00:26:32: Die zweite Säuble ist dass man Rituale die vielleicht bisher so da waren ein bisschen verändern kann.

00:26:38: Also wenn es immer an der Tür oder immer in der Garderobe schwer war, dann verabschiedet euch woanders.

00:26:43: Lasst dem Kind die Jacke an und lasst sie später in einer Gruppe ausziehen weil's vielleicht die Jackel ist dieses Ritual das dann immer hat dass alles ausm Kind raus bricht also guck da so'n bisschen hin.

00:26:54: ritual verändert.

00:26:55: Und die dritte Säule ist das Kind Weil Angst egal wie wo sie nun herkommt Ein Gefühl von Ohnmacht ist.

00:27:03: Das heißt ich bin ohne Macht Und ich muss in Machtgefühle kommen.

00:27:08: Ich kann etwas machen und was ich immer machen kann, ist... ...ich kann was mit mir und meinem Körper

00:27:15: machen.".

00:27:16: Wenn Mama oder Papa also gehen dann kann ich mit dem Kind besprechen das es dann den Teddy knuddelt?

00:27:25: Oder dass es dann seine Hände drückt in einer bestimmten Abfolge?

00:27:30: Oder das es zum Fenster rennt und winkt?

00:27:33: Das ist eine Idee hat was es dann machen kann, um dieses Gefühl ein bisschen kleinzuhalten zu bewältigen.

00:27:38: Dass das nicht so groß werden kann auch nicht im Kopf und das muss sich am besten Elternfachkräfte gemeinsam entwickeln mit dem Kind dass wir daran erinnern können Und trotzdem kann es sein, dass das Kind in den Moment nicht danach greift und das ist in Ordnung darf dann auch schreien und weinen und sich trösten lassen.

00:28:01: Das ist okay.

00:28:02: Aber wenn wir diese Sicherheit haben, das was wir da tun ist in Ordnung.

00:28:08: Und ich kann das in Ruhe begleiten dann können wir die beste Begleitung sein damit dass Kind das schaffen kann.

00:28:14: und bei Angst ist es wichtiger.

00:28:17: der Mensch muss in die Situation gehen egal ob kind oder Erwachsener und muss merken die sterben ja gar nicht im Grunde und Dann wird die angst nach und nach kleiner weil das wie so ein Muskel ist der trainiert wird.

00:28:28: und wenn Ich immer wieder jeden zweiten Tag mit nach Hause genommen werde dann wird dieser Muskel in die andere Richtung gezogen.

00:28:37: Ich stelle mir jetzt gerade eine Situation vor, die glaube ich viele Eltern betrifft.

00:28:43: Ich habe die auch zum Teil in der Beratung, dass sozusagen eine Klarheit von hier geht es dir gut, hier kannst du sein... Hier ist ein toller Ort das sie das gar nicht fühlen können weil Sie in der Eingewöhnung, also vor Ort wenn sie dort lange waren Dinge gesehen haben

00:29:10: die sie

00:29:10: gar nicht gut finden.

00:29:12: Also sei es verletzendes Verhalten ja also Mikrogewalt sprachgewalt dass sie das mitbekommen haben und dann ist das ein enormer Kraftakt sozusagen Und ja auch eine innere Ambivalenz von.

00:29:33: ich muss jetzt so tun, als wäre das hier ein guter Ort.

00:29:38: Aber in Wirklichkeit weiß es... Ich finde den gar nicht so gut!

00:29:42: Aber ich habe auch keine Optionen.

00:29:47: Was mache ich damit als Eltern?

00:29:50: Das ist echt ne große Herausforderung da eine Klarheit zu spielen auch in einer gewissen Art.

00:30:00: Absolut schwierig, kenne ich auch aus der Beratung.

00:30:02: Es gibt Orte die nicht gut sind und wir als Eltern sind nicht die Gruppe, die in der Regel die Ressourcen hat jetzt erstmal aufzuräumen.

00:30:16: Das wäre natürlich immer... Variante der ersten Wahl, dass man sagt wir haben uns für ein Ort entschieden und jetzt gucken wir was wir tun können.

00:30:26: Es gibt eine Sozialgesetzgebung die bestimmte Anforderungen an Einrichtungen stellt.

00:30:31: Die werden hier offensichtlich nicht erfüllt.

00:30:33: das heißt Wir könnten uns an den Träger wenden oder was auch immer.

00:30:37: also wir könnten da Schritte gehen.

00:30:40: wer das kann auch bitte machen?

00:30:42: Das finde ich immer wichtig.

00:30:44: Man kämpft auch nicht nur für sein eigenes Kind sondern auch noch für andere Kinder in der Stelle Und wer das Gefühl hat, dass er es nicht kann?

00:30:52: Da ist dann immer die Möglichkeit ja auch noch zu sagen wir schauen nochmal ob's eine andere Variante gibt.

00:30:58: Habe ich unfassbar viele Familien auch, die das machen, die in sauren Apfel beißen, die nochmal ne Elternzeit verlängern um irgendwas zu überbrücken, die plötzlich Großeltern mit reinziehen oder sonst irgendwas um das zu schaffen und sich irgendwann für ein anderer Institutionen entscheiden.

00:31:15: Wenn wirklich absolut nicht dahinter stehen kann.

00:31:19: Finde ich das auch nicht in Ordnung, dass dem Kind vorzuspielen?

00:31:24: Also da finde ich schon wichtig und erinnere auf viele Situationen mit meinen eigenen Kindern zu sagen Ich weiß, das ist nicht optimal.

00:31:35: Und die und diese Situation ist nicht gut oder die und die Person Die is echt unfair oder so.

00:31:42: Und an der Stelle die versuchen, die Kinder zu stärken.

00:31:49: Die sind schon auch robust und wenn wir den mitgeben du darfst sie sowieso auch echt doof finden oder du darfest dann auch mal so ein Wort sagen und wenn die nachher sich bei mir beschweren dass du das gesagt hast und irgendwas nicht mitgemacht hast dann kümmere ich mich drum.

00:32:07: Das ist auch legitim und es ist nicht ängstlich und überfürsorglich sondern das ist das was die Kinder als Rückenstärkung brauchen damit sie Wirige Anteile von Institutionen bewältigen können.

00:32:20: Das wird ja immer mal wiederkommen, wenn es nur eine Lehrkraft ist irgendwo.

00:32:24: Aber... Ja also das ist was wo man immer gucken kann.

00:32:29: Es gibt noch Handlungsspielraum den man so hat in Richtung Einrichtung oder in Richtung Kind.

00:32:35: aber manchmal Kann man sich fast nur entscheiden zu sagen wir suchen einen neuen Ort?

00:32:41: Ja genau und das ist mir wichtig nochmal zu sagen dass es dann keine Das ist dann keine Vermeidungsstrategie oder das ist dann kein Übervorsorglichkeit, sondern es ist ein wichtiges, ja, wichtiges Unterstützung.

00:32:54: Wichtiges Einschalten.

00:32:56: Auf jeden Fall!

00:32:56: Also ich finde immer wichtig dass das nicht der erste Reflex wird.

00:32:59: sofort weg hier und an erstmal gucken können wir hier noch was erreichen?

00:33:02: weil das Kind hat vielleicht schon die eine oder andere Bindung aufgebaut und wenn's nur zugleichaltrigen ist

00:33:10: Und dann ist ja auch manchmal die Frage, ist das dann so viel besser?

00:33:13: Wenn ein Kind was sich eh schwer einstellen kann jetzt noch mal wieder wechselt und so.

00:33:18: Da kommen

00:33:20: neue

00:33:20: Fragen auf über diese Eltern zu recht Sorgen machen oder die ja dann auch zu Recht Ängste auslösen.

00:33:30: Aber zurück zu Eltern, die eben grundlegend so Ängstigkeiten haben dann da sind, wenn Einrichtungen super toll sind.

00:33:39: Also es gibt eben auch und darum geht's ja vor allen Dingen... Was ist denn was, was Fachkräfte unbedingt vermeiden sollten bei Eltern die wirklich so eine starke Ängstlichkeit haben?

00:33:52: Viele Vermeidung eingehen und Kinder nicht so viel zutrauen.

00:33:57: Was sollten Fachkräften da auf jeden Fall nicht machen?

00:34:00: Da

00:34:01: fallen mir zwei Dinge ein.

00:34:02: das eine ist im Grunde froh sein, wenn das ängstliche Kind nicht da ist.

00:34:07: Das habe ich immer mal

00:34:08: wieder.".

00:34:09: Da sollte man sich wirklich bemühen, weil die Kita kann ein Ort sein für einen Kind mit einem ängslichen Elternteil, wo das wirklich explodieren kann.

00:34:17: Das heißt, ich sollte gucken, dass ... Ich mich darum bemühe, dass das Kind auch teilnimmt.

00:34:24: Zum Beispiel Eltern sagen bei dem Ausflug soll das Kind nicht mitkommen, was da alles passieren könnte und so, ne?

00:34:31: Dass ich mich dann bemühere doch noch.

00:34:33: Wir schaffen das, ich nehme das immer.

00:34:35: Einer ist zuständig für ihr Kind wir nehmen es mit und so weil da so Situationen sind die ihr erlebt das Kind zu Hause vielleicht nicht diese Entwicklungsgelegenheiten.

00:34:44: also dass sich da gucke dass ich mich darum bemühe und nicht denke ach ja ist ja gut ein kind weniger dann wird's ja leichter für uns.

00:34:53: Das ist gerade für dieses Kind von ängstlichen Eltern eine wahnsinnig wichtige Situation.

00:34:57: das ist so das eine.

00:34:58: Das zweite ist mir im blick auch auf die Eltern gedacht dass war Angst einfach nur Druck, wie die richtige Wahl ist.

00:35:09: Also einfach nur dagegen sein und wir machen das jetzt einfach mal.

00:35:11: Jetzt hören sie aber mal auf uns.

00:35:13: ja Ist nicht gut sondern Angst ist etwas wo wichtig ist, dass ich diesen Mutmuskel trainiere Dass sich in die richtige Richtung gehe Aber in kleinen Schritten Und je nach Person und je nach Ängstlichkeit kann es sein, hier ist mein Ziel und ich habe fünf große Stufen oder Fünfzig Glitze kleine Stufen.

00:35:34: Wichtig ist, dass ich mich auf diese Treppe begebe zu meinem Ziel und das wir da den den Eltern entgegen kommen und wirklich erstmal gucken kommt es hero versorgen sie sich wenn.

00:35:45: wir sortieren das mal ein Und dann überlegen wir wie könnte kleiner Schritt aussehen?

00:35:49: wie könnte das aussehen dass Sie Ja vielleicht an der Stelle so ein bisschen loslassen eine ecke früher sich verabschieden oder was auch immer also dass man so ein bißchen guckt?

00:36:01: Wie kann man fordern ohne zu überfordern?

00:36:07: Ja, ja.

00:36:09: Und dann also mir fallen auch so klassische eben Sätze ein die ja auch Angst abwerten.

00:36:18: Also das ist doch gar nicht so schlimm oder... Da muss man doch keine Angst haben oder sowas.

00:36:25: Ich glaube bei solchen Sätzen da kommt dann eine Scham dazu auch, glaube ich.

00:36:31: Oder dass Eltern sich auch beschämt fühlen und ... Scham führt ja immer dazu, dass wir uns einigeln und eigentlich noch weniger dann rausgehen.

00:36:41: Also genau so wie Druck.

00:36:43: also das ist glaub ich echt wichtig.

00:36:46: Ja es ist ja so relevant weil das Gefühl ist ja da!

00:36:51: Ich sollte weder einem Kind noch mal wachsen, das Gefühl absprechen die Angst ist da.

00:36:55: aber lasst uns die doch mal kennenlernen lass uns die mal angucken Und dann schauen wir mal, wie wir damit umgehen.

00:37:00: Das ist so der Gedanke.

00:37:03: Was würde Eltern unterstützen?

00:37:05: Also was wäre denn so?

00:37:09: typische Sachen mit denen Eltern einfach wachsen können und sich da auch mehr zutrauen können selber und sich verändern können?

00:37:21: Also erst einmal wissen wir aus der Angstforschung dass es häufig tatsächlich helfen kann diese Gedankenspirale bis zum Ende zu laufen.

00:37:30: Also mit den Eltern im Gespräch mal wirklich zu besprechen, wofür haben sie denn Angst und was könnte dann passieren?

00:37:35: Und für jede Situation zu zeigen.

00:37:38: und dann gehen wir so und so damit um!

00:37:40: Es gibt egal was passiert es gibt immer einen Umgang.

00:37:42: selbst wenn ihr Kind vom Klettergerüst fällt und unwichtig wird und ins Krankenhaus muss, dann gehen die damit um.

00:37:49: Das ist das was auch in einer Angsttherapie heute gemacht wird nicht mehr.

00:37:54: Wir reden da nicht drüber, sondern wir reden über alles.

00:37:56: Wir reden über jede kleinste Idee und dann schauen wir es gibt immer eine Bewältigungsmöglichkeit dafür.

00:38:03: Also ist auch mit Kindern wichtig wenn die sich Ängste ausmalen und Papa fährt auf Dienstreisen könnte sterben und nicht wiederkommen ja aber auch dann gibt es ne Art wie das Leben weitergeht also wirklich so dass ins Kleinste mal ausdiskutieren Das ist ein erster Wichtiger Punkt.

00:38:22: dann hilft es häufig auch dem Kopf.

00:38:26: Über sowas wie Wahrscheinlichkeiten zu sprechen, die wahrscheinlich ist denn was dies oder das oder jenes passiert und da ist gut wenn ich.

00:38:34: Pädagogisch Entwicklungspsychologische einfach ganz gut Bescheid war es fortgebildet bin dass sich auch sagen kann also eins von.

00:38:42: Zehntausend Kindern dem passiert das und den anderen allen nicht oder so.

00:38:46: na dass man sowas auch noch mal zeigen kann das kann auch Den Kopf ein bisschen beruhigen.

00:38:52: Und dann eben wirklich sowas wie das Geländer, dass sich das Gelände aufbauen zum Festhalten was ist jetzt unser Fahrplan?

00:39:00: Wie machen wir das?

00:39:01: und vielleicht planen wir es erst mal nur für eine Woche.

00:39:03: Dann gucken wir mal wie sich das so anfühlt.

00:39:06: Dass man da so schaut und natürlich auch, dass man ansprechbar ist.

00:39:10: also das habe ich immer wieder.

00:39:11: in einer Beratung wird irgendwas geplant mit der Kita ganz toll.

00:39:16: Dann verläuft das so im Sande und jede Seite hat so Fragen und ungeklärte Dinge.

00:39:20: Und dann gibt es mal einen Satz an der Tür, also dass man da auch wirklich überlegt wie bleiben wir weiter in diesem Miteinander auf diesem Weg?

00:39:30: Gibt's ein kleines Notizheftchen wo wir gegenseitig irgendwas eintragen können damit die Kinder nicht immer alles mitkriegen oder so.

00:39:37: aber... Die ängstlichen Eltern brauchen am Anfang die Hand.

00:39:43: Da ist jemand, da ist eine Hand, da is'n Ohr Wo ich wieder andocken kann, das habe ich nämlich ganz oft und begleite die auf diesem Prozess.

00:39:50: Und dann läuft es alles gut?

00:39:53: Und dann kommen sie bei mir immer wieder.

00:39:54: Ich sage nie, dass musst du in das Team tragen.

00:39:57: Dass ihr müsst das miteinander machen diese Fragen wieder klären und diese Unsicherheit.

00:40:02: Ja ja, ich denke mir auch immer so oder ich hab's ja auch am eigenen Leib erlebt Kinder in Kitas zu bringen, das ist ja per se schon total der Kontrollverlust.

00:40:16: Also weil ... Du weißt gar nicht was da vor sich geht und dann ist es auch das erste Mal dass Kinder eben woanders sind, davor waren die immer zu Hause.

00:40:27: Ich finde das ist super nachvollziehbar, dass man so einen Kontroll-Verlust erlebt.

00:40:35: Und genau um Kontrolle aufzubauen ist wirklich wichtig, dass Fachkräfte selbst in die aktion gehen und immer wieder transparent machen was ist über den tag gelaufen?

00:40:47: auch die dinge die passieren also auch nicht nur das schöne.

00:40:51: also eltern checken sofort wenn fachkräfte nur.

00:40:54: Den tag schön mal so und da so eine authentisches feedback zu geben von sich aus und immer, Auch zu erzählen.

00:41:04: ich weiß auch dass vielen Eltern es wirklich hilft besonders so in der Eingewöhnung das sie Fotos kriegen, dass sie Videos kriegen.

00:41:12: Also da zu sehen dem Kind geht's gut.

00:41:17: Ich glaube das sind ja auf jeden Fall wichtige Hilfestellungen.

00:41:23: Ich muss jetzt an eine Gruppe denken gerade und zwar Du hast vorhin von Diagnostik gesprochen Weil es gibt ja auch Eltern, die von außen wie ganz ängstliche Eltern aussehen können oder so überbehütende Eltern, überfür sorgliche Eltern.

00:41:45: Die aber tatsächlich ein Kind haben was einfach von der Wahrnehmung her so sensibel ist dass die Welt für dieses Kind sowieso eine Überforderung darstellen an vielen Stellen Dass es das nicht gut verarbeitet kriegt, dass Kita ein hochstressiger Ort sein kann für dieses Kind.

00:42:07: Und dass sozusagen diese vermeintliche Angst oder die Überbehütung, die man so vermutet einfach nur eine logische Folge davon ist, dass das Kind so eine engmaschige Unterstützung

00:42:23: braucht.".

00:42:25: Da kennst du dich ja auch gut aus mit dem Wahrnehmung.

00:42:28: Kannst du dazu noch mal was sagen?

00:42:31: Weil da find ich es auch ziemlich wichtig, dass wir als Fachkräfte nicht sofort in so eine Verurteilung kommen.

00:42:39: Wie gehen wir denn damit um?

00:42:41: Natürlich ist es auch schwer das zu differenzieren.

00:42:44: Aber vielleicht kannst du dazu nochmal etwas sagen.

00:42:46: Genau!

00:42:47: Erstmal finde ich grundlegend wichtig wenn ich sowas sehe oder Eltern das äußern ... Mein Kind braucht das, weil oder so.

00:42:57: Dass ich als Fachkraft erst mal in der Haltung bin, das zu glauben.

00:43:01: Ja?

00:43:02: Das finde ich wichtig und nicht gleich aburteile, ah Gott, schon wieder ein Kind, ne?

00:43:05: Oder weiß ich nicht.

00:43:08: Ich glaube das erstmal.

00:43:09: Das find' ich so wichtig!

00:43:10: Und man muss sich das nochmal vergegenwärtigen.

00:43:14: wenn... Kind mir sagt, ich bin hingefallen und ich glaube mein Bein ist verletzt.

00:43:21: Dann würde ich nie sagen Ist mir egal du machst jetzt mit beim Tonunterricht Nein dann dürfte das auf der Bank setzen.

00:43:27: Und wenn kind sagt Ich kann es nicht aushalten ist es zu laut ist es hell Es riecht zu krass ich kann nicht in diesen Raum gehen Dann darf ich das auch glauben und dann darf ich erstmal Rücksicht drauf nehmen und gucken.

00:43:40: was steckt dahinter?

00:43:44: eine pädagogische Einrichtung professioneller Umgang, wenn ich eine Anleitung da habe wie ein so einem Fallverfahren.

00:43:53: Dafür haben wir ja unter anderem das Buch Das Schwierige Kind entwickelt.

00:43:58: Da ist ein Leitfaden drin mit dem ich herausfinden kann ohne dass ich Diagnostik mache.

00:44:05: aber welche Thematiken hab' ich denn da?

00:44:08: Ist da was einfach auf der Temperamentsebene was die Kinder mitgebracht haben?

00:44:13: ist da was auf der sensorischen Ebene, wo Kinder wirklich anders wahrnehmen durch Über- oder Unterempfindlichkeiten.

00:44:20: Wo ich genauer hinschauen kann, welchen Startpunkt haben wir denn gerade bei dem Kind?

00:44:27: Und da muss ich gar nicht unbedingt wissen, ist das jetzt... weiß ich nicht eine audiovisuelle Wahrnehmungsstörung, ist es Autismus oder was weiß ich, sondern ich kann erst mal sehen, dass und das bringt das Kind mit, dass um das braucht das Kind.

00:44:41: Und wie können wir in unserer Einrichtung dafür sorgen, dass das Außen ein bisschen leichter wird für dieses Kind?

00:44:51: Was haben wir für Möglichkeiten und kann ja alles Mögliche dazugehören an Schutz, an Reizbegrenzung oder so.

00:45:01: Am Ende kann auch dazu gehören, dass man mit den Eltern spricht.

00:45:03: Ich glaube, es wäre besser wenn er nicht vier Stunden kommt sondern nur zwei oder so.

00:45:07: Aber da gibt es ganz viel Handwerkszeug inzwischen und manchmal ganz pragmatische kleine Dinge wie wir können eine Decke über ein Tischchen legen und das Kind kann sich mal darunter zurückziehen und das ist seine Ecke weil wer haben keinen Raum wo's sich zurückziehen kann oder so?

00:45:23: Das ist der wichtige Umgang damit und dann kann es total sein dass dieses kind mit fünf vielleicht gar nicht mehr so große auffälligkeiten hat und wir sagen ja das war einfach ein bisschen langsamer in dieser wahrnehmungsentwicklung, einfach bisschen sensibler.

00:45:39: Es kann aber auch sein dass dann immer noch ein thema da ist und man sagt jetzt sollte man vielleicht doch mal mindestens ergotherapeutisch gucken lassen... ...dass da Unterstützung reinkommen.

00:45:51: Ja genau und dann ist sozusagen wenn Eltern kommen und immer wieder bestimmte Rituale forcieren, die irgendwie seltsam wirken oder die dann genau das Kind vielleicht zu Hause lassen.

00:46:06: Dass es dann eben nicht eine ängstliche Mutter ist vielleicht, die einfach grundlegend besorgt ist oder so sondern ja eigentlich ne Mutter ist, die feinfühlig reagiert auf ihr Kind was bestimmte Dinge braucht um mit dem Alltag zurechtzukommen.

00:46:26: Also das finde ich wirklich wichtig, dass zu differenzieren, dass wir dann halt sagen okay das ist jetzt wichtig für dieses Kind und wenn die Mutter immer wieder sagt bitte könnt ihr darauf achten das weiß ich nicht keine Ahnung dass das Kind eben diese Kapuze anbehalten darf oder was auch immer Dann hat es nichts mit Überfür-Sorglichkeit zu tun oder Ängstlichkeit sondern eher Mit einem sensiblen eingehen auf die speziellen bedarfe und Bedürfnisse eines Kindes.

00:47:01: Also das finde ich auch nochmal super wichtig, ich

00:47:04: find es auch total wichtig und auf der anderen Seite ist Es immer mal wieder kompliziert.

00:47:10: also ich finde wichtig dass wir eben tatsächlich mit dieser Haltung reingehen.

00:47:13: kann sein dass das genau so ist und trotzdem müssen wir gucken Ist das eine Familie die alle drei Tage wieder morgens mit dem Kind diskutiert?

00:47:22: Gehst du heute, gehst du nicht.

00:47:25: Oder ist es eine Familie, die eben merkt einmal die Woche ist und Pause-Tag ganz gut und wir können den irgendwie so für uns festlegen weil eben diese beiden Dinge dahinterstecken können also wirklich Eltern die ihr Kind sehen und gut begleiten und Eltern die Ihr Kind nicht sehen und nicht sehen dass es an dieser Stelle diesen Schubs braucht.

00:47:45: Wenn wir da in der Unsicherheit sind, dann finde ich auch wieder wichtig, dass ich nicht als Fachkraft entscheide.

00:47:51: Ich glaube das sind diese Eltern und nicht die anderen.

00:47:53: Ja,

00:47:53: ja.

00:47:53: Und an das ich sage, wir holen uns jetzt mal Fachberatung dazu damit wir ein sicheres Konzept entwickeln können oder wir empfehlen den Eltern jetzt bitte mal dort und dorthin zu gehen, damit jemand vom Fach nochmal das Kind einschätzen kann?

00:48:10: Und wir wieder in einen Konzept finden miteinander wo eben je nachdem was es nun ist, das oder dass dazugehört.

00:48:18: Also wirklich ... ähm... Das Kind dieser Angstschwelle aussetzen?

00:48:23: Oder eben das Kind nicht einer zu hohen Reizbelastung auszusetzen?

00:48:28: Ja, ja!

00:48:30: Total wichtig und echt gar nicht so einfach,

00:48:32: ne?!

00:48:34: Und so ein Konzept wäre dann auch sehr individuell auf die Familie zugeschnitten.

00:48:41: Ich glaube, das A und O sind einfach Erziehungspartnerschaft.

00:48:45: Also wie sind wir im Gespräch darüber?

00:48:48: Wie nehmen sie ihr Kind wahr, aha das braucht dass...wie können wir das unterstützen?

00:48:53: also ich glaube das ist wirklich Das A und O.

00:48:56: Ja, dass ich nicht denke meine Meinung muss die richtige sein Sondern da offen bin und dass auch nicht beleidigt Bin wenn ja meine Expertise in Frage gestellt wird oder vielleicht sich tatsächlich auch raus stellt.

00:49:10: es ist was anders als gedacht habe.

00:49:13: Dann ist an mir als Fachkraft, als Pädagogik-Profi auch zu sagen woher kommt denn jetzt dieses beleidigt sein?

00:49:22: Ja ja.

00:49:25: Ja spannend!

00:49:26: Du hast ja so einige Fachkräfte in der Beratung auch zum Thema Ängste.

00:49:33: was erlebst du denn da so?

00:49:36: Was berichten die so über Eltern oder wie gehen sie damit um?

00:49:40: also es Tatsächlich glaube ich ist das größte Problem dieses Annähen, dass man manchmal nicht genau weiß was der Grund ist und sich dann zu entscheiden für den sanfteren Weg.

00:49:59: Also na das ist ja immer so wenn wir wieder den Vergleich mit dem kaputten Bein nehmen da würde ich immer den Weg nochmal sicher gehen bevor ich nachher mir anhören kann, die halbe Stunde, die das Kind da tun musste.

00:50:11: Die war jetzt der Ausschlag für... Das wir jetzt hier drei Wochen ganz Krankenhaus müssen oder so.

00:50:18: Also lieber erstmal auf Nummer sicher gehen finde ich macht erst mal nichts kaputt und dann langsam gucken wie sortieren wir diese Situation?

00:50:28: Wie kommen wir auf den richtigen Weg und auf das richtige Konzept was zu diesem Kind passt?

00:50:32: Was brauchen wir dafür?

00:50:34: Ja Was könnte denn so ein Konzept sein?

00:50:37: Also jetzt, also Klaas kann nur für ein Kind und eine Familie sein.

00:50:42: Aber hast du da zum Beispiel...

00:50:44: Auch im Grunde kann man das auch sehr allgemein sagen!

00:50:46: Ich finde wichtig dass ich als erstes versuche Kann ich klären mit welchem Temperament dieses Kind zur Welt gekommen ist.

00:50:54: Kann ich Klaren mit welcher Wahrnehmungsart dieses Kind zu der Welt gekommen isst und wie der Entwicklungsverlauf ist Und können wir dann schauen Was braucht dieses Kind?

00:51:06: Was brauchen auch die Eltern, um die Hürden, die im Moment noch da sind nach und nach bewältigen zu können.

00:51:12: Was könnte der erste kleine Schritt sein?

00:51:14: Und dann gehört ins Konzept wenn ich Kind- und Elternhaus angeguckt habe wie spreche ich mit den Eltern darüber, wie führe ich ein gutes Elterngespräch?

00:51:22: was brauchen wir?

00:51:24: Was kann ein Ziel sein?

00:51:27: Wie klären wir weiter in Kommunikation bleiben?

00:51:31: Im Grunde ist das sehr blanke Leitfaden Und da muss ich natürlich gucken, wie kann ich den.

00:51:36: Befüllen in dem unser Team gut fortgebildet ist.

00:51:40: zu Temperamenten zur Wahrnehmung zu Eltern Gesprächen?

00:51:43: Ja ja dann können sie dich dafür einladen oder dein Buch lesen.

00:51:52: zum Thema Wahrnehnung hast du ja auch im Buch geschrieben Und das führt ja dann auch wieder zu mehr Kontrolle, ne?

00:51:59: Also wenn sozusagen ich als Eltern da sehe... Aha!

00:52:04: Da entwickeln wir einen gemeinsamen Ablauf und der ist für alle passend.

00:52:08: Dann entwickle ich ja auch sowas wie Sicherheit selber als Eltern darin und Kontrolle wie das dann eben ablaufen wird und dann auch die Sicherheit dass jemand da ist zum Beispiel und ich da eben nicht allein gelassen bin oder so.

00:52:25: Da kann so ein Leidfahren echt helfen.

00:52:29: Ja, danke Inke!

00:52:31: Ich finde wir sind da einmal richtig gut drübergeflogen über das Thema und danke dir sehr für deine Expertise und dass du hier dabei warst.

00:52:43: Sehr gerne!

00:52:45: Und sag dann an alle Zuhörenden und Zuschauenden bis zum nächsten Mal macht's gut.

00:52:50: Tschüss!

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00:53:28: Wusstest du schon?

00:53:30: Dieser Podcast wird in regelmäßigen Abständen auch live aufgezeichnet!

00:53:34: Du hast die Möglichkeit online dabei zu sein, die Expertinnen persönlich kennenzulernen und dich direkt am Austausch zu beteiligen.

00:53:41: Die Termine und Infos findest du auf der Homepage der PDQ Akademie unter dem Suchbegriff Masterclass.

00:53:48: Alle Links findest du natürlich auch in den Show-Notes.

00:53:52: Mach's gut und bis bald in deiner Lernwelt.

00:53:54: oder zu einer neuen Folge von Weiterwachsen als Kitafachkraft!

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